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London nach den ersten fünf Wochen!

Lange habe ich nichts mehr geschrieben, doch ausnahmsweise lag dies nicht an meiner Schreibfaulheit, sondern daran, dass ich die meiste Zeit unterwegs bin und kaum die Ruhe finde etwas zu Papier zu bringen. Wenn es nach mir ginge dürfte der Tag gerne 48 Stunden haben!

Die letzten Wochenenden habe ich dank des guten Wetters mit Sightseeing und abendlichen Pubbesuchen verbracht. So war ich vor zwei Wochen bei herrlichem Sonnenschein zusammen mit Freunden im East End unterwegs. Wir starteten in der City of London (Financial District) und sind über Shoreditch irgendwann nach London Fields auf dem Broadway Market gelandet. Dort haben wir exotisches Caribean Food gegessen. Zuletzt versuchten wir in den Olympic Park zu gelangen. Allerdings war dieser abgeriegelt wie ein Hochsicherheitsgefängnis, sodass uns trotz aller Anstrengungen dort hineinzugelangen nur die Außenansicht blieb. Insgesamt war es ein sehr beeindruckender Tag! Innerhalb kürzester Zeit sind wir vom „reichen“ London der Banken ins „arme“ London im Osten eingetaucht! Thrilling!!!

Aber ehrlich zu sein – und schließlich ist dies ja der Grund meines Auslandsjahres – verbringe ich die meiste Zeit im College bzw. in der Library. Die Vorlesungen sind anspruchsvoll aber werden glücklicherweise von fähigen und erfahrenen Dozenten gehalten. Die Vor- und Nachbereitung der Lesungen nimmt tatsächlich die meiste Zeit in Anspruch, denn die Reading-Listen sind vom Umfang kaum zu bewältigen und leider gestaltet sich die Suche nach der richtigen Literatur als sehr zeitraubend! Die Organisation der Library ist nach meinem Geschmack sehr gewöhnungsbedürftig – um nicht zu sagen „sch…“! Neben dem Uni-Alltag bin ich dabei weiter an dem Topic meiner Dissertation zu pfeilen. Vergangenen Freitag hatte ich das erste Vorgespräch mit meiner Professorin und sie hat das von mir vorgeschlagene Thema grundsätzlich akzeptiert – jetzt geht es an die Feinheiten und den Research Plan!

Das erste Fazit nach fünf Wochen lautet: London war die richtige Entscheidung! Ich freue mich auf die kommende Zeit!

21.10.12 16:25


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23.9.12 17:22


Die erste Woche

So, eine Woche ist seit meinem letzten Bericht vergangen und hier ist unglaublich viel passiert über dass ich nun berichten kann. Mittlerweile kann ich von mir behaupten, dass ich nahezu in London angekommen bin. Ich habe meine geografische Grundorientierung wiedergefunden und kenne mittlerweile alle public transport Verbindungen die mich aus der City in mein neues Heim nach Stoke Newington bringen. Zum Glück gibt es einige 24 Stunden Busse, sodass ich selbst in der Nacht günstig nach Hause komme und nicht auf die überteuerten Cabs zurückgreifen muss. Allerdings muss ich zugeben, dass ich ohne mein Smartphone und Google-Maps aufgeschmissen wäre. London erscheint mir unglaublich verwinkelt, dass man schnell verloren ist.

Nach nur einer Woche habe ich natürlich nicht viel von London sehen können, doch zumindest in meiner Nachbarschaft und rund um die Uni bin ich ein wenig rumgekommen. So findet sich hier in Stoke Newington eine ziemlich großer Park in dem ich die letzten Tage jeden Morgen Laufen war. Ganz in der Nähe ist zudem alter Friedhof der schon vor vielen Jahren geschlossen wurde und nun verwildert aber für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Das Highlight ist eine verfallene Kapelle. Der Ort erscheint mir perfekt für das Drehen von Horrorfilmen! Ansonsten ist die Nachbarschaft aber weniger zum furchterregend. Es gibt viele Pubs und kleine Geschäfte in denen man eigentlich alles zum Leben notwendige kaufen kann. Die Bevölkerung ist bunt gemischt und neben Englisch wird auf der Straße so gut wie jede andere bekannte Sprache gesprochen.

Am vergangenen Mittwoch war meine Einschreibung am King’s College. Perfekt durchorganisiert und in weniger als 15 Minuten hatte ich meine elektronische Studentenkarte mit Foto und Studienbescheinigungen. Ich bin jetzt wieder Student! Im Anschluss gab es eine offizielle Begrüßung vom Dekan und dem Lehrteam. Ein perfekt ausgestatteter Hörsaal vergleichbar mit einem Kino mit gepolsterten Sesseln in denen alle etwa 300 LLM Studenten Platz fanden. Bevor die einzelnen LLM Profile vorgestellt wurden, waren alle Studenten zu einem Empfang geladen. Es wurden Getränke bereitgestellt und englische Sandwiches. Letztere werde ich jedoch nie wieder anrühren - denn ich mag gerne Salz und hasse pures Fett. Am Donnerstag folgten weitere Einführungsveranstaltungen und am Abend wurde zu einem großen Empfang in suit and tie geladen, der dann aber mehr oder weniger in eine Meet and Greet Party überging. Vergangene Woche habe ich schätzungsweise 100 neue Leute „kennengelernt“ wobei ich davon heute nur noch die Hälfte wiedererkennen würde und mir vielleicht bei etwa zwanzig noch der Namen einfällt! Abgesehen von dem überwältigendem Informationsfluss der auf mich einprasselt kann ich wirklich nicht klagen. London ist spannend und auch das LLM-Programm hat anspruchsvolle Inhalte zu bieten. Die regelmäßig vorhandenen 30 - 50% Idioten unter den Jurastudenten werde ich einfach meiden und so freue ich mich auf die nächste Woche in der nun auch die Vorlesungen beginnen werden.
23.9.12 17:13


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16.9.12 21:26


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